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Danke, Susanne Fohr!

Jetzt ist es raus: Die Orchesterdirektorin geht nach Hamburg Sie versteht was. Von der Musik, vom Geld, und von den Menschen. Musik und Wirtschaft hat sie studiert, wie man warmherzig mit Menschen umgeht, hat sie möglicherweise in der fröhlichen Offenheit und Wärme ihrer südbadischen Heimat von Kind auf aufgesogen. Susanne Fohr, die Orchesterdirektorin der Robert-Schumann-Philharmonie … weiterlesen →

Der Löwe als Marionette

Premiere im Rückblick. „Otello“: Heinicke macht wieder den „Jago“ – Traumhafte Musik.

Herrliche Stimmen, ein gut aufgelegter Chor, eine großartige Robert-Schumann-Philharmonie: die Premiere von Verdis „Otello“ am Samstag im Chemnitzer Opernhaus wurde zur „Sängeroper, (bei der) aber auch Verdis orchestrale Phantasie … einen absoluten Höhepunkt“ erreicht, wie Julian Budden im Programmheft zitiert wird. Beermann beherrschte den Abend. Eine CD dieser Aufführung würde ich mir sofort kaufen. Und anhören. Immer und noch einmal.

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Jetzt auch Probenbesuch zum Sinfoniekonzert

Mittwoch, 11. Februar 2015, 10 Uhr, Stadthalle

Endlich. Probenbesuche sind bei Fördervereinsmitgliedern sehr beliebt. Aber bisher waren sie nur für vier Sparten möglich. Die Philharmonie war außen vor. Das ändert sich jetzt mit dem neuen Service für die Mitglieder. Zur Generalprobe des 6. Sinfoniekonzertes sind die Fördervereinsmitglieder herzlich eingeladen: 11. Februar 2015 in die Stadthalle von 10 Uhr bis ca 11.15 Uhr!

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Die Wende-Stücke taugten meist nicht viel

Montagsrunde II: Die Theater machten nach der Wende lieber Klassiker aktuell

Schnell hingeschriebene Wende-Stücke taugten meist nicht viel, auch wenn sie von Volker Braun, Rolf Hochhuth oder Heiner Müller stammten. Das war die einhellige Meinung der Theatermenschen gestern auf dem Podium der 2. Montagsrunde im Schauspielhaus. 25 Jahre nach dem Mauerfall beschäftigt sich das Schauspiel Chemnitz in dieser Reihe mit dem Theater in und seit der Wende. Das Thema diesmal („Wofür und wogegen? Das (post-)dramatische Theater der Nachwendezeit“) spannte den Bogen schnell weit zu den aktuellen Szenen drüben in Dresden.

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Adieu, Manfred Blank! Alles Gute, und Danke!

Direktor des Figurentheaters wird am Dienstag verabschiedet Schon 1978 stieß Manfred Blank als junger Schauspieler zum Theater Karl-Marx-Stadt. Nach einigen „Ausflügen“ kehrte er zurück und machte fortan das, was ihm Spaß machte, und wofür ihn das Publikum liebte: Figurentheater. Jetzt wird Manfred Blank in den Ruhestand verabschiedet: am Dienstag, 3. Februar, 20 Uhr, im Foyer … weiterlesen →

Vor 25 Jahren: Spiel vor leeren Rängen?

HEUTE Montagsrunde: Theater in der Nachwendezeit Das Theater spielte sich in Politik und Öffentlichkeit ab. Die Schauspielhäuser waren nach der Wende oft leer. Wie das Publikum zurückgewinnen? Mit dem „(post)dramatischen Theater in der Nachwendezeit“ befasst sich die zweite Montagsrunde heute, Montag, 26. Januar, 19:30 Uhr, im Schauspielhaus. Untereinander und mit dem Publikum diskutieren Regisseur Michael … weiterlesen →

Gäste lassen die Philharmonie strahlen

5. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Hollywood trifft auf Pörtschach

Die Stars beim 5. Sinfoniekonzert der glänzend aufspielenden Robert-Schumann-Philharmonie am Donnerstag in der Stadthalle waren die Gäste: die Geigerin Viviane Hagner und der Dirigent Patrick Davin. Der Dirigent mit Prrräzision im aufschnappenden Zeigefinger-Daumen-O der linken Hand und dem Schalk im Nacken, nicht nur wenn’s um große Linien ging, die die lila gefütterten Frackschöße fliegen ließen, und die schwangere Geigerin, die nach dem Korngold-Ritt auch noch eine sauschwere Zugabe (was zum Teufel war das?) auf die Saiten zauberte – das war Lebensfreude pur. Das Publikum klatschte sich die Finger wund.

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