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Hochverdient! Bundesverdienstorden für Sabrina Sadowska

Der Bundespräsident selbst überreicht der Chemnitzer Ballettdirektorin den Orden am 7. März im Schloss Bellevue. –

Sie glaubte, sie träumte, als am Montag vergangener Woche der Anruf aus dem Bundespräsidialamt kam: Sabrina Sadowska würde die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland bekommen. Und Bundespräsident Joachim Gauck würde den Orden selbst überreichen! Die bescheidene Ballettdirektorin ist sonst nicht auf den Mund gefallen. Aber da war sie baff. Und bat, die Meldung noch zurückzuhalten. Heute nun hat sie das Schweigen gebrochen und auf Facebook gepostet: „Ich bin immer noch überwältigt und sprachlos. Meinen innigen Dank an alle, die ihr mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt (haben).“

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Bassissimo! Bravissimo!

Spielzeit im Kraftwerk: Der Kontrabass war der Star.-

Jakub Tylman fällt doch immer was Neues ein. Gestern, Montagabend, holte der Cellist der Robert-Schumann-Philharmonie zu der von ihm gegründeten Spielzeit im Kraftwerk einen Bass-Kollegen ins Chemnitzer „Kraftwerk“. Wenn sie sich nicht so gut kennen würden, hätte man meinen können, Tylman sei ein Sadist. Daekyu Park musste schuften, wie kaum je in einem Sinfoniekonzert. Gegen Sperger ist Mahler für den Kontrabass ein Kinderspiel. Und gegen Bottesini allemal.

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Die Leiden der Charlotte

Premiere im Rückblick: Regisseur Anthony Pilavachi gestaltet Massenets „Werther“ in Chemnitz als berührende Tragödie einer hoffnungslos liebenden Frau. –

Am Ende darf Werther sterben, der Himmel steht ihm offen. Für ihn ist Weihnachten ein Geschenk, die Geliebte hat sich zu ihm bekannt. Die Engelkinder singen „Noël, Noël“. Charlotte muss weiterleben auf der winterkalten Erde, unglücklich. Trost findend nur an der Stelle am Wegesrand, wo man die Leiche des geliebten Selbstmörders verscharrt hat, weil ihm die Kirche ein würdevolles Begräbnis versagte. Und immer wieder wird sie sich fragen, welche Schuld sie auf sich geladen, und warum sie ihr eigenes Glück zerstört hat. Anthony Pilavachis Inszenierung von Massenets „Werther“ ist die feine Zeichnung der Tragödie einer Frau, die sich zu spät zu ihrem Herzen bekennt. Die Oper könnte „Charlotte“ heißen. Die Premiere am Samstag im Chemnitzer Opernhaus wurde vom Publikum bejubelt.

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Überglückliche Uta Bierbaum bekommt den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik

Das Preisträgerstück „Die Zärtlichkeit der Hunde“ wird am 22. April im Ostflügel uraufgeführt.-

Über einen Erfolg war sie schon vorher stolz: Die Handy-App hatte ihr verraten, dass sie nun seit mehr als 460 Tagen nicht mehr raucht. Doch überglücklich war Uta Bierbaum, als ihr die Dramaturgin und Jury-Chefin Kathrin Brune am Montagabend im „Ostflügel“ des Schauspielhauses den „Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 2016“ überreichte. 5.000 € sind damit verbunden und die Uraufführung des Preisträgerstücks (am 22. April). Jetzt hofft Uta Bierbaum, dass sie für ihre Stücke auch einen Verlag findet. Das wäre „ultimativ gigantisch“.

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Lass‘ mich in Ruhe! Oder: Die Uhr ohne Zeiger

Premiere im Rückblick: Carsten Knödler inszeniert in Tschechows „Onkel Wanja“ die vergebliche Sehnsucht nach einem neuen Leben. –

Eine große Schauspielerleistung, eine Regie, die den Zuschauer einsog in den Frust ungelebten Lebens auf der Bühne: Carsten Knödlers Inszenierung von Tschechows „Onkel Wanja“ bekam viel Beifall bei der Premiere am Samstag im Chemnitzer Schauspielhaus.

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Premiere: Der Förderverein hat einen eigenen Präsentationsstand

Mitmachen! Neue Mitglieder gewinnen! Freien Eintritt genießen! Das war Premiere! Beim 5. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche war der Förderverein erstmals direkt mit einem eigenen Präsentationsstand vertreten! Heide Bindig, Ingrid Poike und Daniela Kempf kamen mit vielen Konzert- und Theaterfreunden ins Gespräch! Und das Schönste: Schon am ersten Tag wurde ein … weiterlesen →

103 im Wohnzimmer

5. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Beermann genießt noch einmal die Robert-Schumann-Philharmonie. –

Kein halbes Jahr mehr, und Beermann ist weg. Nach neun Jahren kehrt der Chemnitzer GMD der Stadt den Rücken. Aber vorher genießt er noch einmal aus vollen Zügen „seine“ Robert-Schumann-Philharmonie. Legt Knallerkolosse auf die Pulte. Mahler kommt noch, die Meistersinger. Diese Woche, beim 5. Sinfoniekonzert in der gut besetzten Stadthalle, gab’s die „Sinfonia domestica“ von Richard Strauss. Die „häusliche Sinfonie“… Die müssen ein großes Wohnzimmer gehabt haben, die Straussens. Sage und schreibe 103 Musiker schildern, was zwischen Vorabend und nächstem Vormittag so alles bei Richard, seiner Pauline und dem kleinen Schulanfänger Franz los ist.

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Preisverleihung: Auf geht’s!

Fördervereinsmitglieder sind herzlich eingeladen – Eintritt frei! Der Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik geht in diesem Jahr an Uta Bierbaum für ihr Stück „die zärtlicheit der hunde“. Auch wenn sie den Titel klein schreibt, der Theaterpreis ist für sie eine große Sache. Am 25. Januar, 20 Uhr, wird er ihr offiziell im Ostflügel des Schauspielhauses … weiterlesen →

Gut gemacht

Rückblick: Kleine Revue der Schauspielstudenten am Montag im Schauspielhaus. –

Wann fängt der Ernst des Lebens für junge Schauspieler an? Im Studium, auf der Chemnitzer Bühne oder beim Vorsprechen für einen Job? Egal – die vier Studenten dieses Studio-Jahres mixten aus dem, was sie können, und dem, was sie können soll(t)en am Montagabend eine kurzweilige Revue. Sie kam(en) zur „Nachtschicht“ beim Publikum im gut besetzten Saal vor der kleinen Bühne im Schauspielhaus gut an.

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Chemnitzer Theaterpreis 2016 für Uta Bierbaum

Das Preisträgerstück „die zärtlichkeit der hunde“ wird am 22. April im Ostflügel uraufgeführt. –

Schwieriges Abwägen diesmal für die Jury des mittlerweile 3. Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik unter den 32 eingereichten Stücken junger Autoren. Aber einhellig schließlich am 13. Dezember die Entscheidung für das Preisträgerstück „die zärtlichkeit der hunde“ von Uta Bierbaum. Ein zweiter und ein dritter Preis wurden diesmal nicht vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 25. Januar 2016, 20 Uhr, im Schauspiel Chemnitz statt. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.

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