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Harfe krank, Cello singt

Spielzeit im Kraftwerk: Jakub Tylman springt ein und spielt grandios

Ute Kiehn, Kraftwerks-Chefin, stand am Montagabend vor einem leeren Stuhl. „Heute ist alles anders“, meinte sie zum Publikum: „die Harfe ist krank. Das Duo Violine – Harfe muss ausfallen. Auch Jakub Tylman, der eingesprungen ist, ist nicht ganz gesund. Singen könnte er heute nicht…“ Dafür ließ er der prominente Streicher der Robert-Schumann-Philharmonie sein Cello singen. Und sorgte für einen außergewöhnlichen Abend am Fuß des Kaßbergs.

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Theater aktuell: Schüler geben die richtige Antwort

Flüchtlingskinder eröffnen die 18. Chemnitzer Schultheaterwoche mit einem herrlichen Maskentheater. –

So aktuell kann Theater sein: Während am Sonntag nach 18 Uhr über die TV-Bildschirme die ersten Hochrechnungen flimmerten und sich alle Welt darüber echauffierte, dass die AfD zweistellig in drei Landtage einzöge, gaben Schüler der Fichteschule Mittweida bereits die richtige Antwort auf der Schauspielhausbühne.

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Ballett auf dem Parkett

Bundesverdienstmedaille für Sabrina Sadowska. – Jetzt ist auch das offizielle Foto vom noblen Parkett des Bellevue hereingeflattert: Sabrina Sadowska, die Ballettbetriebsdirektorin der Chemnitzer Theater hat am Montag aus der Hand des Bundespräsidenten die Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens bekommen. Sie hat die Auszeichnung hoch verdient. Noch einmal: Herzlichen Glückwunsch! Der Förderverein freut sich mit und gratuliert seinem … weiterlesen →

…wird endlich gut

Goldmark-CD mit der Robert-Schumann-Philharmonie jetzt erschienen. – Manche Dinge brauchen Zeit. Auch Goldmark wartete nach der ersten Ankündigung noch mehr als zehn Jahre, bis seine Sinfonie erschien. Der (Spät-)Romantiker ist erneut so eine Wieder-Entdeckung von Frank Beermann und der Robert-Schumann-Philharmonie. 2010 haben sie in Dresden die Ouvertüre „Der gefesselte“ Prometheus“ und die Sinfone „Ländliche Hochzeit“ … weiterlesen →

…bis es weh tut

Premiere im Rückblick: „Caligula“ von Albert Camus – eine der bedeutendsten Inszenierungen der letzten Jahre in Chemnitz. –

Boah! Irre! Was für ein Stück! Was für eine Inszenierung! Was für Schauspieler! Premiere von Camus‘ „Caligula“ gestern Abend im ausverkauften Schauspielhaus. Da ging keine(r) raus, wie er reingekommen ist. Dieser Suggestion konnte sich niemand entziehen. Theater, bis es weh tat.

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Schwachheit, dein Name ist Mann

Premiere im Rückblick: Goethes „Stella“ im Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses. –

Bei Krimis sollte man tunlichst den Schluss nicht verraten. Hier muss es sein, auch wenn „Stella“ kein Krimi ist.  Gespannt wie bei einem Krimi wartete das Publikum bei der Premiere gestern Abend im ausverkauften Ostflügel des Schauspielhauses darauf, welchen Ausgang Regisseur Flache und sein Team dem Goethe-Stück verpassen würden. Den glücklichen oder den traurigen. Beide vom nachmaligen Dichterfürsten. Flache entschied sich für ein klares Sowohlalsauch. „Ich bin sehr glücklich (dar)über“, zitiert ihn das Programmheft zum selbstgefundenen Schluss, „die Frage nach den Stückenden finde ich besonders wichtig“.

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Einen Bach zum Erholen

7. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Dutilleux spaltet die Geister im Publikum – Spannendes Konzert der Robert-Schumann-Philharmonie. –

Nie ein „modernes“ Stück an den Schluss eines Konzerts! Sonst sind nach der Pause nur noch halb so viele Zuhörer da. Alte Programmplaner-Weisheit. Das war am Donnerstag nicht anders. Auch die Programmgestalter der Robert-Schumann-Philharmonie setzten für das 7. Sinfoniekonzert Dutilleux‘ ungewohnte Weitwegwelt-Musik vor der Pause an. Doch etwas war ganz anders als sonst.

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Herzlich willkommen, Hergen Gräper!

Neuer Verwaltungsdirektor der Theater Chemnitz löst Tobias Werner ab.- Sie kennen sich, der Intendant und der neue Verwaltungsdirektor: Vom Bühnenverein her, wo Hergen Gräper Syndikus war (der ehemalige Dresdner Christoph Dittrich ist Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins) und aus Dresden, wo Gräper 14 Jahre lang kaufmännisch die Geschicke des Staatsschauspiels verantwortete. Gute Voraussetzungen. … weiterlesen →

Triumph für Felix Bender und die Robert-Schumann-Philharmonie

6. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Mit Volldampf musikalisch um die Welt – Und Richard Hartmann spielt auch eine Rolle… –

Er sei einer der „vielversprechendsten“ jungen Dirigenten, steht im Programmheft. Vielleicht müsste es sprachlich korrekter „meistversprechenden“ heißen. Aber absolut keinen Zweifel gibt es daran, dass Felix Bender ein Ausnahmetalent am Pult ist. Er war der Star des 6. Sinfoniekonzerts am (Mittwoch und) Donnerstag in der Stadthalle. Und mit ihm – was ist ein Dirigent ohne Orchester? – die Robert-Schumann-Philharmonie. Das Publikum jubelte den Musikern am Schluss stehend zu.

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