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Befeuert vom Feuervogel

700 Schüler heute im Opernhaus – 25 Jahre Regenbogenkonzerte.-

Sie malten, tanzten, dichteten – und machten sogar einen Film: der „Feuervogel“ von Igor Strawinsky und der Chemnitzer Expressionist Karl Schmidt-Rottluff regten mehr als 500 Kinder aus einem Kindergarten und elf Schulen an, sich monatelang kreativ zu beschäftigen.

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Non olet.

Premiere im Rückblick: Gestern startete das Schauspiel Chemnitz mit Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ einen Publikumsrenner.-

Gab es das schon einmal? Schon vor der Premiere steht in der Freien Presse, dass das Stück auf absehbare Zeit ausverkauft sei. Für die Vorstellungen bis 3. Juni gibt’s im Internet keine Tickets. Dabei weiß noch niemand, wie es werden wird. Vorschusslorbeeren für Dürrenmatt, für die Stein, für den Regisseur Malte Kreutzfeldt, der mit Susanne Stein schon einen unvergesslichen „Richard III“ gemacht hat? Wachsende Spannung vor der Premiere von Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ am Samstag im Chemnitzer Schauspielhaus. Würde sie die Vorschusslorbeeren bestätigen? Hat sie. Das Publikum im rappelvollen Haus (darunter OB Barbara Ludwig) applaudierte kräftig.

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Preiswürdig.

Premiere im Rückblick: Zum 3. Mal wurde der Chemnitzer Theaterpreis vergeben. Am Freitag erlebte Uta Bierbaum die Uraufführung ihres Stücks „Die Zärtlichkeit der Hunde“ im Ostflügel des Schauspielhauses mit.-

Die Jury des 3. Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik hatte um die Entscheidung gerungen. Sie wählte schließlich das wohl schwierigste Stück aus den 32 Einsendungen – und verlangt damit dem Publikum einiges ab. Uta Bierbaums, der jungen Berliner Schauspielerin und Autorin, Stück „Die Zärtlichkeit der Hunde“ ist ein dunkles Drama mit bizarren Reflexen – voller Sehnsucht und Gewalt, eine Story, die nie auf ein happy ending zusteuert. Und die doch seltsam berührt. Das Publikum im voll besetzten „Ostflügel“ des Schauspielhauses zeigte sich bei der Uraufführung am Freitag tief beeindruckt.

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Jetzt schon in den Kalender: Akademistenkonzert

Freitag, 17. Juni, 18 Uhr, Jakobikirche. – Eintritt frei.-

Tradition, aber immer wieder überraschend und auf jeden Fall gut: Wenn die Akademisten der Robert-Schumann-Philharmonie und deren Mentoren zusammen im sommerlichen Akademistenkonzert mit herausstechenden Programmen Danke sagen. Der Theaterförderverein finanziert die Orchesterakademie seit Jahren.

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Mozart unterm Regenbogen

Premiere im Rückblick: Uraufführung von Reiner Feistels Ballett „Mozart-Briefe“ am Freitag im Opernhaus gefeiert.-

Kaum einer der großen Choreografen, der sich nicht an Bachs h-Moll-Messe oder Mozarts Requiem herangewagt hätte. Größte Musik, im Wortsinn wunder-bare Musik, auch noch in Bewegung zum Bild erfinden, das scheint Krönung der Kunst. Reiner Feistel, Chefchoreograf und künstlerischer Leiter des Chemnitzer Balletts, ist vom Requiem gefangen, von dessen erhabenem Glanz, aber er ist auch in Mozart verliebt, den Menschen aus Salzburg, der so himmlische Musik schrieb. Und so „irdische“ Briefe. Himmel und Erde verbinden sich an diesem Tag im Ballett wie draußen, wenige Minuten vor Beginn, der Regenbogen über der Stadt. Dieses in keiner Mythologie fehlende Symbol der Verbindung von Irdischem und Überirdischem.

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„Ich kann das Sparsystem nicht leiden“

Anmerkungen zum 8. Sinfoniekonzert (Donnerstag): Mahlers Zweite zum zweiten (und letzten?) Mal unter Beermann. –

Halbvoll, halbleer. Nichts für Mahler. Er wollte das volle Glas. „Ich kann das Sparsystem nicht leiden, das muß alles im Überfluß da sein und ohne Unterlaß quellen“, zitiert ihn das Programmheft zum 8. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der gut besetzten Stadthalle am Donnerstag. Mahlers Zweite, dieses Riesending von einer Sinfonie, vereint mehr als hundert Instrumentalisten und fast so viele Chorsängerinnen und -sänger zu einem voluminösen Klangkörper, der nicht nur in den Ohren, sondern auch im Bauch zu spüren ist. Das Publikum wollte nicht zurückstehen. Dezibelrekordverdächtiger Jubel für die Musiker und GMD Frank Beermann.

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Muffensausen in Chemnitz

Dieses Konzert wird Bill Ramsey nie vergessen. – Am Sonntag wird der große Entertainer und Jazzsänger 85. Hunderte von Konzerten hat er gegeben. Aber eines ist ihm in ganz besonderer Erinnerung geblieben: der Auftritt mit der Big Band der Robert-Schumann-Philharmonie vor sieben Jahren, zum 100. Geburtstag des Opernhauses. „Mulmig“ sei es ihm da gewesen, gestand … weiterlesen →

Chemnitzer Sicht auf Wagners Drama um die Kunst

Premiere im Rückblick: Wagners „Meistersinger“ zum Abschied von Heinicke und Beermann von (am Samstag in) der Chemnitzer Oper umjubelt. –

Hawlata. Hans Sachs. Heinicke. Abgang durch die Mitte des jubelnden Volkes. Hoch erhobenen Hauptes. Aber nicht ganz glücklich. Mögen die Jungen machen, was sie müssen. Sie werden die Kunst weiterbringen. Aber: „Verachtet mir die (alten) Meister“ nicht… Für Chemnitzer sind die Parallelen unübersehbar, die der scheidende Chefregisseur Michael Heinicke in seine neuen „Meistersinger“ hineininszeniert hat:

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