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Huch, was sind wir tolerant!

Premiere im Rückblick: Sechsfache Loopings um vielleichtige Schwiegersöhne, -töchter- und –eltern – „Vom Ende der Kindheit“: Gelungenes Uraufführungssextett

Mehr als drei Stunden volle Pulle vor und im Ostflügel – keine Sekunde Langeweile. So kann Theater sein. Sechs Stücke wurden am Donnerstag im Ostflügel des Schauspielhauses uraufgeführt, sechs verschiedene Autoren und Autorinnen haben sie geschrieben, sechs Regisseure und Regisseurinnen haben sich um die Umsetzung gekümmert. Nur die Schauspieler von Parkaue, dem jungen Staatstheater Berlin und vom Chemnitzer Ensemble blieben die gleichen und spielten die ewige Geschichte der Missverständnisse, wenn vor Vater und Mutter plötzlich der Schwieger auftaucht. Und alles verändert.

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Ein paar Edelsteine

Konzert im Rückblick: Backstage21 gestern – Musiker der Philharmonie schleifen Luca Lombardis Rohstoff zu wunderbaren Schmuckstücken.

Backstage21: Das Konzert auf der (Hinter-)Bühne des Opernhauses am Montagabend wurde zu einer eindrücklichen Lehrstunde, wie zeitgenössische Musik faszinieren kann, wenn sie von Musikern gespielt wird, die begeistert sind von einem Komponisten, selbst verblüfft erkennen, was sie alles aus ihrem Instrument herausholen können und, egal, wie viel Publikum kommen wird,  geprobt haben wie die Verrückten. Die Philharmoniker um das ensemble01 präsentierten Schmuckstücke von individueller, zeitgemäßer Schönheit.

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Tasten oder Taktstock? Wer gewinnt?

10. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Brillieren mit Chopin, glänzen mit Glasunow

Die Saison der Sinfoniekonzerte mit Glasunows 4. Sinfonie abzuschließen, ist ungewöhnlich, stellte sich aber als gar nicht so dumm heraus. Der Russe war schließlich Professor für Instrumentation. Und wusste, wie man ein Orchester zum Strahlen bringt. Strahlende Beifallslaune denn auch beim Donnerstagkonzert in der gut besuchten Stadthalle.Aber interessant war was anderes.

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Unbedingt vormerken: Akademistinnen-Konzert

26. Juni 2015, 18 Uhr: Norwegischer Streicherglanz in der Jakobikirche

„Zwei Hammerwerke“ werden sie spielen, sagt einer, der es wissen muss: Der Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie, Hartmut Schill, kommt ins Schwärmen, wenn er von dem Konzert spricht, das die diesjährigen Akademistinnen des Orchesters zusammen mit ihren Mentoren am 26. Juni geben werden. Eigens für dieses Konzert haben sie zwei Werke von norwegischen Komponisten einstudiert:

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Achtung: Terminänderung

Die auf der gestrigen Mitgliederversammlung für Mittwoch angekündigte Vorstellung der Diplomarbeit „unserer“ Studenten Christoph Radakovits und Dominik Förtsch „…, das lässt uns völlig kalt“ wurde eben verschoben – voraussichtlich auf Freitag, 29. Juni, 19 Uhr. weiterlesen →

Vorstand für weitere drei Jahre im Amt

Förderverein finanziert auch in der kommenden Spielzeit Schauspielstudio und Akademisten – Gut besuchte Mitgliederversammlung 2015

„Ohne Theater wäre die Stadt glanzlos“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Johannes Schulze, bei der gut besuchten Mitgliederversammlung am Montag im großen Saal des Schauspielhauses, zu der auch der Ehrenvorsitzende Karl-Gerhard Schmidt eigens angereist war. „Weil es aber ausstrahlt und erfolgreich ist“, mache das die Arbeit des Fördervereins leicht, und die Aufgabe, für das Theater da zu sein, bereite allen „Mitstreitern“ viel Freude. Der Verein hat in einem Jahr mehr als zehn Prozent mehr Mitglieder gewonnen. Derzeit sind es knapp 280. Die 300 sollen im nächsten Jahr gepackt werden. Der komplette Vorstand trat zurück… und ist trotzdem die kommenden drei Jahre im Amt.

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