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Sie lieben die Musik. Aber auch das Leben

Die Akademisten der Robert-Schumann-Philharmonie stellten sich am Sonntagmorgen im Opernhaus vor – Dank an den Theaterförderverein.-

Vier junge sympathische Menschen aus vier Ländern, die es musikalisch jetzt schon draufhaben, das sind die Akademisten der Robert-Schumann-Philharmonie. Konzertmeister Hartmut Schill, voll des Lobes über die jungen Musiker, die in dieser Spielzeit Orchesterpraxis in Konzert, Oper, Ballett und Musical üben, ernannte sie gleich mal zu „Jungprofis“. Dieser „Ehrentitel“ will was heißen. Dass sie ihn verdient haben, und dass sie auch begabte Kammermusiker sind, bewiesen sie bei der Matinee am Sonntagmorgen im Rangfoyer des Opernhauses mit zwei Sätzen aus Mendelssohns a-moll-Streichquartett op. 13.

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Blubb blubb – очень хорошо!

Premiere im Rückblick: „Zar Wasserwirbel“ – heute Abend im Schauspielhaus. Schöner geht nicht. –

Beifall auf offener Szene: Seine Sumpfhoheit Zar Wasserwirbel Wasserstrahl Wasserhahn vertrocknet jämmerlich und geht in die ewigen Staubgründe (der Bühne) ein. Recht geschieht ihm. Sauhund Fresssack, elendiglicher. Das Bühnenbild (und die Kostüme) von Stefan Morgenstern gehörten zu den Stars der Premiere von Jewgeni Schwarz‘ Märchen „Zar Wasserwirbel“  heute Abend im Chemnitzer Schauspielhaus. Noch nie habe ich so viele fröhliche Menschen am Ende eines Theaterabends gesehen. Opas und Enkel, Tanten und Nichten, Mütter und Kinder. Und Etepete-Premiere-Abonnenten.

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Pace. Frieden!

Gedanken zum 1. Kammerkonzert der Spielzeit mit dem Mejo-Quartett und Gästen zwei Tage nach dem Terror in Paris. –

Als sie das Programm zusammenstellten, haben sie nicht geahnt, was am Freitag in Paris passieren würde. Aber gerade mit diesem Programm wurde der 1. Kammermusikabend am Sonntagabend im vollbesetzten Rangfoyer des Chemnitzer Opernhauses zu einer eindrucksvollen Demonstration des Mejo-Quartetts für die Frieden stiftende Kraft der Musik und die europäische Kultur, die das Angriffsziel der Terroristen war.

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Die Geigerin und die Meermaid

3. Sinfoniekonzert (Mittwoch) im Rückblick: Zwei Wiener Zuckerl begeistern das Publikum

Wieder Zemlinsky. Nach der märchenhaften „Zwerg“-Premiere am Samstag im Opernhaus nun die Märchenfantasie „Die Seejungfrau“ im 3. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der gut besetzten Stadthalle. Beermann hatte wieder ein glückliches Händchen. Er kombinierte das Märchen (nicht etwa – wie bei der Uraufführung geschehen – mit dem „Pelléas“ des Zemlinsky-Schülers Schönberg, sondern) mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms. Beides passte wunderbar zusammen – aber nicht, weil Brahms ein Lehrer von Zemlinsky war.

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Neuer Wumm für „Chess“

Wieder mal rechtzeitige Hilfe vom Förderverein: Premiere für neuen E-Bass bei „Chess“

Ohne richtigen Wumm in der Tiefe fehlt was bei einem Musical wie „Chess“. Große Freude bei Peter Fischer, der sonst den Kontrabass in der Robert-Schumann-Philharmonie streicht, über den neuen E-Bass, den er heute auspacken durfte.

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Ergreifend.

Dvořáks „Stabat mater“ in der Chemnitzer Kreuzkirche

Als „Gastspiel“ war der Auftritt der Robert-Schumann-Philharmonie in der Kreuzkirche im Theater-Spielplan angekündigt. Aber hier trafen sich Freunde. Die Profi-Musiker und die Laiensänger der Kantorei der Kreuzkirche wollten am Sonntagabend nur eines: gemeinsam eines der schönsten geistlichen Chorwerke den Chemnitzern nahebringen – in höchster Qualität. Kantor Steffen Walther hat es wieder geschafft: Das Herbstkonzert in der vollbesetzten Kreuzkirche auf dem Chemnitzer Kassberg wurde zu einem bejubelten Triumph für alle Mitwirkenden.

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Wie hässlich muss ein hässlicher Zwerg sein?

Premiere im Rückblick: Zemlinskys Kurz-Oper „Der Zwerg“ kommt bei der Erstaufführung in Chemnitz super an. –

Das war nicht von vornherein zu erwarten: Kaum endenwollender Beifall für Zemlinskys Oper „Der Zwerg“ bei der Premiere am Samstag im Chemnitzer Opernhaus. Wer kennt schon Zemlinsky? Wer seinen „Zwerg“? Mehrmals senkte sich der schwarze Vorhang. Doch das Premierenpublikum hörte nicht auf zu klatschen. Woher dieser Erfolg? Eine Spurensuche.

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