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Das Leben kann so schön sein

Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Ein Triumph für Kolsimcha, die „Stimme der Freude“, und die Robert-Schumann-Philharmonie

Straßenbahnen und Busse fuhren geisterleer an der Zenti ab. Keine Konzertbesucher, wie sonst. In der Stadthalle tobte immer noch der Bär. Minutenlange Ovationen, stehend jubelten mehr als 1.800  glückliche Menschen den Musikern zu (schon am Mittwoch waren mehr als 1.600 gekommen), klatschten, pfiffen, brüllten ihre Bravi – Zugabe um Zugabe heizte den Beifallofen immer noch mehr an. Als sich etliche Musiker der Philharmonie endlich bei Karl’s ein Bier genehmigen durften, war eines der verrücktesten und beglückendsten Sinfoniekonzerte der Spielzeit über die Bühne gegangen – nein, gefegt…

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Termine Februar/März im Netz

Die aktuellen Termine und Proben für die Fördervereinsmitglieder stehen jetzt bei uns im Netz. Neben den Probenterminen besonders interessant: die Ballettmatinee „König Artus“ zu einer Uraufführung von Werner Feistel und die Einladung zu einem Treffen mit unseren Fördervereins-„Kollegen“ aus Zittau. Schauen Sie rein unter „Termine“. Viel Freude bei den Veranstaltungen! weiterlesen →

Auch der MDR fährt (auf) den Chemnitzer Don Carlos ab

Werbung für die Oper im TV-Vormittagsprogramm – Kommende Vorstellungen früher Liane Steinbrecher, die Autorin, war begeistert: „Die fast vier Stunen vergehen wie im Flug“, kommentierte sie die Chemnitzer „Don Carlos“-Aufführung (Premiere am Samstag), „spannend und voller Emotionen“ sei die Aufführung. In „MDR um 11“ sahen die Zuschauer Ausschnitte aus der Inszenierung und Interviews mit der … weiterlesen →

Kammermusik im Kraftwerk: Eine Idee setzt sich durch

Philharmonische Dissonanzen-Harmonie mit Mozart und Haydn

Brahms hätte es sein sollen. Das Sextett. Mozart wurde es. Das Dissonanzen-Quartett. Und der Laden war am Dienstag Abend trotzdem voll. Schön, dass sich die Idee von Jakub Tylman & Co. von der Robert-Schumann-Philharmonie so durchsetzt. Aber es ist ja auch wirklich was Feines, dass die unsäglichen Soaps im Vorabend-TV Konkurrenz kriegen. Edle. Auf dem Kassberg. Im Kraftwerk. Äußerlich ganz locker, musikalisch Sahne.

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„Don Carlos“ in Chemnitz: die Tragödie Philipps II.

Premiere im Rückblick: Große Oper, großes Kino – Königshochzeit in der Petri-Kirche – Aber der Himmel darf nicht helfen

Das war große Oper, großes Kino, am Samstag bei der Premiere von Verdis „Don Carlos“. Eine Woche vor dem Opernball verbreitete die Chemnitzer Oper all den Glanz, von dem das Publikum träumt, wenn es sich chic macht für die Oper. Aufwändiges Bühnenbild, ein mächtiger Chor, große Roben selbst (gerade) für Nebenrollen – schöne Stimmen, prachtvolles Orchester – immer was los, keine Sekunde Langeweile trotz fast vier Stunden Aufführungsdauer. Glücklich stiegen die Besucher, die das Haus bis fast auf den letzten Platz gefüllt hatten, gegen Mitternacht ins Auto. Da war in der (städtischen) Tiefgarage schon das Licht der Ausfahrt abgeschaltet. Aus der Traum. Die Chemnitzer Wirklichkeit hatte sie wieder. Es muss gespart werden.

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Schauspielschultreffen in Chemnitz: Nonstop auf dem Weg

Schauspielstudenten zeigen, was sie können

Der Erhalt des Chemnitzer Schauspielstudios ist wesentlich dem Förderverein zu verdanken. Wie wichtig und erfrischend die Arbeit der Studios mit jungen Schauspielern ist, zeigt jetzt eine Mammut-Nachtschicht am 31. Januar und 1. Februar. Nicht nur unsere Chemnitzer Studenten sind zu sehen („Hautnah“), sondern auch Studenten aus Graz, Zürich, Wien und Anklam. Die Chemnitzer Studio-Leiter René Schmidt und Kathrin Brune laden die Mitglieder des Theaterfördervereins herzlich ein. Sie schreiben:

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Das Glück mit drei Frauen

Konzert im Rückblick: Robert-Schumann-Philharmonie wieder mal besser als der Dirigent – Das 5. Sinfoniekonzert (Mittwoch) macht Lust auf heiterere Tage

Konzertmeisterin Heidrun Sandmann als Solistin. Dvořaks 8.Sinfonie nach der Pause. Da konnte nichts schief gehen. Der Beifall war programmiert. So kam’s denn auch am Mittwoch beim 5. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der Stadthalle. Riesenjubel um die Geigerin, vom hellen Saallicht abgewürgter Beifall am Schluss. Nichts Besonderes? Doch. Spannend war was ganz anderes.

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2014: Schöner Auftakt für die Chemnitzer Oper

Die „Welt“ sieht Chemnitz ganz oben

Pflichtlektüre für alle Chemnitzer Stadträte, die ihre Aufgabe ernst nehmen und das Theater richtig einschätzen wollen, ehe sie über dessen Wohl und Wehe im Januar entscheiden: Die „Welt“ stuft die Chemnitzer Inszenierung von „Vasco de Gama“ als eine der besten acht Inzenierungen des Jahres 2013 ein, wenn nicht gar als die beste. Europaweit! Nicht umsonst

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