Überregional 16. Juli 2012

Sommernews

Sommer. Die theaterlose - die "schreckliche" Zeit. Aber irgendwas tut sich immer. Wir halten Sie auf dem laufenden.

 

Großes Lob für das Chemnitzer Schauspiel

Daumen nach oben: Fünf Experten loben das Chemnitzer Schauspiel in fünf Kategorien. Sie zogen die Saisonbilanz in "Die deutsche Bühne", dem Magazin des Deutschen Bühnenvereins. In Dresden und Leipzig reibt man sich verwundert die Augen - dort gab's solche Palmen nicht. "Die deutsche Bühne" schreibt aktuell in ihrem online-Magazin:

"Das Schauspielhaus Chemnitz vereint fünf Stimmen in fünf Kategorien auf sich – Michael Chlebusch schreibt: „Das Haus hat mit seiner Verbindung von Bühnen- und Rahmenprogramm ein überzeugendes Gesamtkonzept geboten. Vor allem die Gewinnung von Nachwuchspublikum wird hier engagiert angegangen. Mit der Eröffnung der neuen Spielstätte Ostflügel für junge Stücke und Regisseure, dem Einzug des Figurentheaters in das Haus und der Nachtschicht-Show- und Veranstaltungsreihe ist ein vielschichtiges Programm geboten, das lückenlos alle Altersgruppen im Haus hält."

Der ganze Artikel in "Die deutsche Bühne"

 

Schauspielstudio: Gleich rein in die Vollen

"Unsere" vier Schauspielstudenten aus Wien, Zürich und Salzburg lassen nichts anbrennen. Im Sommer wird geprobt, am 28. September ist Premiere von "Illustrate Illyria" nach Shakespeares "Was Ihr wollt". Hintergründe zum Stück und zum "geretteten" Schauspielstudio auf der Theaterseite.

Chemnitzer Zauberflöte trotzt Regensburger Regen

Harte Prüfung nicht nur für Tamino und Pamina, sondern auch für das Publikum im Hof von Schloss Emmeram in Regensburg. Ob das Wetter halten würde? Laue Sommerabende wurden es nicht - eher nasskalte. Trotzdem, Prüfung bestanden: die Chemnitzer Zauberflöte kam bei Fürstin Glorias "Sommerfestspielen" in Regensburg gut an, wie die "Mittelbayerische" berichtet.

 

Ensemble 01: Mit den Neutönern auf Du und Du


ensemble 01


Gott, ist ein Mozart so einfach mit seinen eindeutigen Takten und wohlklingenden Harmonien. Bei den Komponisten des 21. Jahrhunderts geht alles drunter und drüber – rhythmisch und quer durch die zwölf Töne einer Oktave. Wieder mal zeigte das Chemnitzer „ensemble 01", diesmal zusammen mit der Klarinettistin Regine Müller, dass es zu Recht zu den bedeutendsten Kammermusik-Interpreten neuer Musik in Deutschland gehört.

Am Sonntagabend im Gunzenhauser-Museum zeichnete denn auch der Deutschlandfunk das Jubiläumskonzert zu „10 Jahre Klangwerk" auf. Andreas Winkler, Ruth Petrovitsch, Ulla Walenta und Thomas Bruder ließen kein Kabinettsstückchen mit flageoletzarten Fingern und degenfechtenden Bogenhänden aus, um Klang oder Klangkrach oder Klangschwund zu erzeugen, wie ihn sich die Komponisten Friedrich Goldmann (aus Chemnitz) und Hans Werner Henze für ihre Streichquartette Nr.2 (Goldmann) und Nr.5 (Henze) ausgeklügelt hatten. Carsten Hennig („dann" für Klarinette und Bratsche) und Iris ter Schiphorst („Miniaturen" für Klarinette und Streichquartett) waren extra nach Chemnitz gekommen, um sich den verdienten Beifall des begeisterten Publikums für ihre Kompositionen abzuholen – und sich „selbst" zu hören, in exemplarischer Wiedergabe durch das ensemble 01. So oft hören moderne Komponisten ihre Werke auch nicht live... Dann schon eher aus der Konserve oder dem alten Dampfradio. Wer sich traut: Das Chemnitzer Konzert wird am 30. September, 21.05 Uhr, im Deutschlandfunk übertragen.
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