Überregional 25. September 2014

Probe im Brauhaus – Bravi auf der Bühne


Philharmonie: Wagner reißt die Hörer mit – Tag 2 auf Neuschwanstein

Kein Tropfen Bier und auch kein „Oans, zwoa, gsuffa – Ein Prosit der Gemütlichkeit“, obwohl die bayerische Bier-Hymne von einem Chemnitzer komponiert wurde.

Aber im hopfenundmalzduftenden Neuschwanstein-Saal des Brauhauses in Schwangau ging's für die Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmonie musikalisch ernst und trocken (höchstens schweißtreibend) zur Sache, bei der Probe für das abendliche Konzert droben im Schloss. Dort kam es gestern Abend wie geahnt: Die Wagner-Fans waren begeistert von dem Meistersinger-Querschnitt. Bravi über Bravi. – Ob hinterher noch im Brauhaus die Bierhymne geschmettert wurde, entzieht sich unserer Kenntnis und hüllt sich in den höflichen Mantel des Schweigens. Der Chemnitzer Komponist der Bierhymne war übrigens Bernhard Dietrich (1840-1902), der Sohn eines Webers, der im Chor der Jakobikirche singen gelernt hatte.

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