Rund ums Theater 10. Februar 2015

Einziger Grammy für Deutschland für "unser" Label

Und was die Chemnitzer Oper damit zu tun hat.

Der "Grammy" ist für die Tonträgerbranche wie der "Oscar" für die Filmindustrie. Nach der Verleihung am Sonntag in Los Angeles wandert eine einzige dieser begehrten Auszeichnungen nach Deutschland: der Grammy für die beste Opernaufnahme ging an das Label cpo, bei dem auch die meisten CDs mit Aufnahmen aus der Chemnitzer Oper erschienen sind. Den Grammy erhielt cpo für eine Einspielung von Charpentiers „La Descente d’Orphée aux Enfers“ ("Orpheus' Abstieg in die Unterwelt") durch das Boston Early Music Festival. Was cpo-Chef Burkhard Schmilgun der FAZ in diesem Zusammenhang zur Chemnitzer Oper sagt, ist bemerkenswert.

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Rund ums Theater 18. Dezember 2014

Schweinfurt freut sich auf Chemnitzer Virginia

Schauspiel führt Carsten Knödlers Inszenierung in der fränkischen Stadt auf

Vor fast 30 Jahren wurde "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" zum letzten Mal in Schweinfurt aufgeführt, berichtet die Mainpost. Desto gespannter sind die Schweinfurter nun auf den 13. und 14. Januar. Dann gastiert das Chemnitzer Schauspielhaus mit Carsten Knödlers Inszenierung von Edward Albees Stück (Premiere war im April 2013) in der fränkischen Stadt. Wer die Aufführung in Chemnitz nicht gesehen hat: auf geht's!

Rund ums Theater 18. Dezember 2014

Erfolg für Beermann in Gran Canaria

Strauss, Wagner und Scriabin mit Pedro Halffters   Hausorchester - Und die Atlantikwellen sangen dazu

Es hat Vorteile, wenn man heute in der internationalen Musikwelt vernetzt ist. So konnten wir in Chemnitz bereits mehrfach Pedro Halffter mit der Robert-Schumann-Philharmonie erleben, zuletzt im Mai. Halffter ist nicht nur Komponist, sondern auch Chefdirigent und Künstlerischer Direktor des Philharmonischen Orchesters von Gran Canaria. Dieses Orchester dirigierte nun Frank Beermann Anfang Dezember. Mit großem Erfolg, wie Klaus Billand jetzt im "online Merker" berichtet.

Fasziniert war Billand schon vom 1997 eröffneten Konzertsaal, dem Auditorium Alfredo Kraus in Las Palmas. Fast schwärmerisch berichtet er von dem "akustisch beeindruckenden ... Zuschauerraum mit 1.600 Plätzen und einer gewissen Einzigartigkeit: Man schaut von den hoch hinauf reichenden Zuschauerrängen über das Orchester hinweg auf die gemächlich und somit fast poetisch anrollenden Wellen des Atlantiks und seine Weite."

Das Programm war den "letzten (musikalischen) Helden des 19. Jahrhunderts" gewidmet". Schon Richard Strauss' Don Juan op.20  habe das Orchester "unter dem bestimmten Schlag Beermanns mit großartiger Dynamik, fließenden Übergängen und kristallklarer Transparenz in den einzelnen Gruppen" brillieren lassen.  In Wagners "Siegfried-Idyll" seien Beermann "vor allem die zarten Feinzeichnungen der Partitur" gelungen, "die einen sowohl an Siegfrieds Kontemplation im 2. Aufzug zu seinen ihm unbekannten Eltern, und aber auch in das Treppenhaus von Tribschen gelangen ließen." Im Andante – Allegro giocoso der 2. Scriabin-Sinfonie habe Beermann "mit viel Liebe zum Detail das Hauptthema ... gefühlvoll heraus(gearbeitet) und "den symphonischen Duktus eindrucksvoll zum dramatischen Satzfinale" gesteigert. 












Rund ums Theater 20. November 2014

Danke, Herr Reznicek!

Ein guter Werber für die Philharmonie und Chemnitz

Die CD mit den Sinfonien 3 und 4 von Emil Nikolaus von Reznicek findet immer mehr Liebhaber. Jetzt hat auch die Stuttgarter Zeitung dieses wunderbare Stück Musik auf Silberlingen entdeckt. "Transparent in der Anlage, geschmeidig im Klang führt Beermann durch eine Klangwelt, die noch ganz der alten Welt verhaftet ist und trotz ihrer Entstehungsjahre 1918 und 1919 nichts von der Weltkatastrophe erahnen lassen."

Rund ums Theater 11. November 2014

Beermann und die Philharmonie "auf höchstem Niveau"

Zeitung lobt Meyerbeer-CD in den höchsten Tönen

Schon die Aufführung 2013 habe für "Applaus" in den Feuilletons gesorgt, schreibt die in Freiburg erscheinende "Badische Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe. Die CD der Aufführung habe nicht nur Dokumentationscharakter. Sie zeige, wie wegweisend Meyerbeer für die Musikentwicklung im 19. Jahrhundert gewesen sei. Beermann und die Robert-Schumann-Philharmonie spielten auf "höchstem Niveau". "Die rundum erfreulichen sängerischen Leistungen machen das Opernentdeckerglück perfekt."
Näheres zur beim Label cpo erschienenen CD-Box finden Sie in unserer Besprechung.

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