Rund ums Theater 24. März 2015

Das kleine Wunder vom Kassberg

„Spielzeit“ im Kraftwerk: Hochklassik in Jeans – Philharmoniker begeistern mit Schubert

Sie spielen in Jeans, Sneakers und T-Shirt. Sie sind Profis. Und spielen so. Sie spielen eines der schönsten Werke der Musikliteratur. Wieder müssen Zusatzstühle her. Mehr als 120 Leute hören gebannt zu. Aus allen Altersklassen und Kreisen. Fünf Philharmoniker mit Schuberts Streichquintett. An einem stinknormalen Montagabend. Das gibt es nur im Kraftwerk. Die „Spielzeit“ dort ist ein kleines Wunder.

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Rund ums Theater 24. Februar 2015

Wenn Pferde Flügel bekommen


Die Hippogriff Sonate von Saint-Saëns zum Entspannen im Kraftwerk

„Was für ein wundervoller Abend“, schwärmte Kraftwerk-Chefin Ute Kiehn am Schluss. Draußen nieselte es, war bibberkalt, drinnen aber hatte die wärmende Brillanz einer Saint-Saëns-Sonate die Gemüter erhitzt und zu heftigem Beifall animiert. Jakub Tylman, Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie und Motor der „Spielzeit im Kraftwerk“, hatte am Montag Pause und die Noten seinen Freunden Luděk Růžička, Violine, und Georg Wendt, Klavier, überlassen. Die Zuhörer im fast voll besetzten Saal waren begeistert.

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Rund ums Theater 16. Februar 2015

Felix Bender: Fleißig, fleißig. Sogar an Fasching

...und nebenbei erfahren wir, wie Bender nach Chemnitz kam

Der Mann ist nicht totzukriegen: Eben hat er dieses Wahnsinnskonzert mit der Robert-Schumann-Philharmonie hingelegt: zweimal ausverkaufte Stadthalle zum Filmmusik-Konzert. Aber während seine Chemnitzer Musiker-Kollegen diese Woche tarifbedingt Pause einlegen (müssen), dirigiert er morgen, am Faschingsdienstag, im schwäbischen Ulm ein großes Konzert. Mit Fasching gehn die Schwaben schwäbisch sparsam um: nur Dvořaks "Carneval"-Ouvertüre steht auf dem Programm, sonst Brahms und Hindemith.

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Rund ums Theater 10. Februar 2015

Einziger Grammy für Deutschland für "unser" Label

Und was die Chemnitzer Oper damit zu tun hat.

Der "Grammy" ist für die Tonträgerbranche wie der "Oscar" für die Filmindustrie. Nach der Verleihung am Sonntag in Los Angeles wandert eine einzige dieser begehrten Auszeichnungen nach Deutschland: der Grammy für die beste Opernaufnahme ging an das Label cpo, bei dem auch die meisten CDs mit Aufnahmen aus der Chemnitzer Oper erschienen sind. Den Grammy erhielt cpo für eine Einspielung von Charpentiers „La Descente d’Orphée aux Enfers“ ("Orpheus' Abstieg in die Unterwelt") durch das Boston Early Music Festival. Was cpo-Chef Burkhard Schmilgun der FAZ in diesem Zusammenhang zur Chemnitzer Oper sagt, ist bemerkenswert.

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Rund ums Theater 18. Dezember 2014

Schweinfurt freut sich auf Chemnitzer Virginia

Schauspiel führt Carsten Knödlers Inszenierung in der fränkischen Stadt auf

Vor fast 30 Jahren wurde "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" zum letzten Mal in Schweinfurt aufgeführt, berichtet die Mainpost. Desto gespannter sind die Schweinfurter nun auf den 13. und 14. Januar. Dann gastiert das Chemnitzer Schauspielhaus mit Carsten Knödlers Inszenierung von Edward Albees Stück (Premiere war im April 2013) in der fränkischen Stadt. Wer die Aufführung in Chemnitz nicht gesehen hat: auf geht's!

Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e.V. | Käthe-Kollwitz-Straße 7 | 09111 Chemnitz | Telefon: 0371 / 69 69 601 | info@theaterfoerderverein-chemnitz.de