Rund ums Theater 26. April 2016

Befeuert vom Feuervogel

700 Schüler heute im Opernhaus – 25 Jahre Regenbogenkonzerte.-

Sie malten, tanzten, dichteten – und machten sogar einen Film: der „Feuervogel“ von Igor Strawinsky und der Chemnitzer Expressionist Karl Schmidt-Rottluff regten mehr als 500 Kinder aus einem Kindergarten und elf Schulen an, sich monatelang kreativ zu beschäftigen.

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Rund ums Theater 15. März 2016

Harfe krank, Cello singt

Spielzeit im Kraftwerk: Jakub Tylman springt ein und spielt grandios

Ute Kiehn, Kraftwerks-Chefin, stand am Montagabend vor einem leeren Stuhl. „Heute ist alles anders“, meinte sie zum Publikum: „die Harfe ist krank. Das Duo Violine – Harfe muss ausfallen. Auch Jakub Tylman, der eingesprungen ist, ist nicht ganz gesund. Singen könnte er heute nicht…“ Dafür ließ er der prominente Streicher der Robert-Schumann-Philharmonie sein Cello singen. Und sorgte für einen außergewöhnlichen Abend am Fuß des Kaßbergs.

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Rund ums Theater 02. Februar 2016

Bassissimo! Bravissimo!

Spielzeit im Kraftwerk: Der Kontrabass war der Star.-

Jakub Tylman fällt doch immer was Neues ein. Gestern, Montagabend, holte der Cellist der Robert-Schumann-Philharmonie zu der von ihm gegründeten Spielzeit im Kraftwerk einen Bass-Kollegen ins Chemnitzer „Kraftwerk“. Wenn sie sich nicht so gut kennen würden, hätte man meinen können, Tylman sei ein Sadist. Daekyu Park musste schuften, wie kaum je in einem Sinfoniekonzert. Gegen Sperger ist Mahler für den Kontrabass ein Kinderspiel. Und gegen Bottesini allemal.

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Rund ums Theater 10. Dezember 2015

Gute Idee: Theaterzentrum zwischen Innenstadt und Brühl

Neues Schauspielhaus bei der Oper - das muss kein Traum bleiben.-

"Derzeit noch nahezu unvorstellbar", kommentiert Michael Müller zwar heute in der "Freien Presse", aber "mit einem modernen, architektonisch ansprechenden Bühnenhaus als Anker am südlichen Brühlende" gewinne ein Vorschlag der Bündnisgrünen "plötzlich Konturen". Recht hat er. Thomas Lehmann, Vorsitzender der Fraktion im Chemnitzer Stadtrat, hatte vorgeschlagen, am Opernhaus ein richtiges Theaterzentrum zu planen - mit einem neuen Schauspielhaus, Probebühnen und -räumen und Technik.

Das wird Geld kosten. Aber damit ließe sich auch eine Menge Geld sparen - weil etwa Probenräume, Malsaal und andere Gewerke über die Stadt verstreut sind und Miete und Transport kosten, und weil im und am Schauspielhaus eh Sanierungen anstehen. Ein lebendiges Theaterzentrum wäre aber auch ein Gewinn für die Stadt – am Gelenk zwischen Innenstadt und Brühl.

Kunstsammlungen und die neue Uni-Bibliothek in Griffweite, die neue quirlige freie Szene am Brühl und am Sonnenberg (wenn denn die Bazillenröhre demnächst wieder schön ist) ganz nah, das sollte nicht nur eine Idee bleiben. Generalintendant Christoph Dittrich will sie denn auch, wie der der "Freien Presse" gesagt hat, in das Theater-Entwicklungskonzept einarbeiten, das er 2016 dem Stadtrat vorlegen wird. Eine Idee gewinnt Konturen…

Den ganzen Beitrag in der "Freien Presse" können Sie hier nachlesen.

Rund ums Theater 27. November 2015

Draußen vor der Tür. Rasch noch ein Selfie...

Nur mit Prince Charles gibt's keins - Was Beermann künftig vorhat.-

Geduldig hörte sich der Prince of Wales offenbar an, was Torsten Rasch ihm da verklickerte - dass nämlich moderne Musik doch gar nicht so schwierig sei. Hätte der Komponist da mal lieber den Dirigenten rangelassen. Denn Beermann will sich künftig mehr um "historische Aufführungspraxis" kümmern. Vielleicht hätte der schon ewig auf den Thron wartende Folger für ein historisches Händel-Hallelujah denn doch ein Handy-Foto erlaubt...

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