Aus den Häusern 27. November 2016

Auch russisch top

Premiere im Rückblick: Tschaikowskys „Pique dame“ – das zweite Opern-Ass in dieser Spielzeit. -

So schön“, sagte die unbekannte Dame kurz vor der Premierenfeier auf dem Balkon der Chemnitzer Oper.  „Jetzt muss ich erstmal Luft holen. Drei Stunden, herrlich, ohne jede Schwachstelle…“ Na ja. Richtig ist: Die Chemnitzer Oper ist ein Stadttheater. Aber die Chemnitzer „Pique dame“ würde jedem Staatstheater zur Ehre gereichen. Und auch international punkten können. Großer Beifall des Premierenpublikums am Samstagabend vor allem für den Protagonisten Viktor Antipenko, dessen Sängerkollegen und die Robert-Schumann-Philharmonie unter Michael Güttler.

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Aus den Häusern 24. November 2016

Sabrina Sadowska wird alleinige Ballettchefin


Reiner Feistel bleibt den Tänzerinnen und Tänzern als Hauschoreograf verbunden. -

Sabrina Sadowska wird das Chemnitzer Ballett von der kommenden Spielzeit an allein als Ballettdirektorin leiten – personell und künstlerisch. Bisher stand sie als Ballettbetriebsdirektorin und 1. Ballettmeisterin an der Seite von Reiner Feistel, der dem Ensemble als Hauschoreograf verbunden bleiben wird. Das haben die Theater Chemnitz heute mitgeteilt.

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Aus den Häusern 20. November 2016

Da staunt selbst Wasserwirbel: Dschinni rückt ihm auf die Pelle


Premiere im Rückblick: „Kalif Storch“ setzt die Reihe der wunderbaren Weihnachtsmärchen des Chemnitzer Schauspiels nahtlos fort.-

Carsten Knödler ist Dschinni. Dem Luftgeist, der eigentlich Schauspieldirektor ist, schwimmt wieder mal oben, wenn auch nicht durch die Lüfte. Das letztjährige Weihnachtsmärchen „Zar Wasserwirbel“ war bei Jung und Alt ein derart großer, ständig ausverkaufter Erfolg, dass es in diese Spielzeit geradezu übernommen werden musste. Und dann schleichen und staksen gestern Abend Dschinni und die Störche rein und setzen noch einen drauf. Die Chemnitzer Theater sind berühmt für ihre Wagner- und Musical-Aufführungen. Jetzt kommen die Weihnachtsmärchen dazu. Die Premiere von „Kalif Storch“ gestern Abend wurde vom Publikum einhellig bejubelt. Nur gut, dass wir bei der Wahl nicht quälen müssen. Beide Märchen sind herrlich anzusehen – der fünfjährige Enkel freut sich genauso wie die siebzigjährige Oma. „Kalif Storch“ zeigt wieder mal, dass das Schauspiel Chemnitz nicht nur Molière, Beatles und Shakespeare kann, sondern auch, dass es Märchen fast noch besser erzählen kann als weiland die begabteste Großmutter.

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Aus den Häusern 11. November 2016

Ein junger Pianist räumt ab


3. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie (Donnerstag) im Rückblick: Beethoven, Dvořák und ein Mozart zum Abheben. -

Damit war nicht zu rechnen. Die Programmmacher hatten für das 3. Sinfoniekonzert im neblig-feuchten November ein Wohlfühlprogramm geplant – klassisch, romantisch, ohne jeden zeitgenössischen Einschub, wie er heute so oft üblich ist. Und dann sahnten den Beifall nicht Dirigent und Orchester ab, sondern ein junger, gerade mal 21-jähriger österreichischer Pianist. Und das noch für eine Zugabe. Das Publikum in der gut besetzten Chemnitzer Stadthalle war hin und weg.

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Aus den Häusern 03. November 2016

„Wir sind das Volk.“ „Ja, ja. Ich bin Volker“

Premiere im Rückblick: „Unentdeckte Nachbarn“ (2) - Uraufführung der Groteske „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ gestern im Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses.-

Laura Linnenbaum, die Regisseurin, stellte in der anschließenden Diskussion eine entscheidende Frage: „Warum sehe ich immer dieselben Leute, wenn’s um den NSU geht?“ Sie meinte die gleichen – vom Typ her: jung, aufgeschlossen, und alt, mit direkten Nach-Nazi-Erfahrungen. Doch die Mitte fehle (auch in mehr als 30 Publikumsgesprächen, die sie schon geführt habe)… Dem großen Schweigen von Beate Zschäpe im Münchner Prozess und dem Weghören der großen Mehrheit, die von dem Ganzen nichts hören will, setzten Linnenbaum und Gerhild Steinbuch (Texte) Vollpower-Sprachgewalt entgegen: Die Groteske „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“ lebt von der Akrobatik der Wörter, der Körper und der Puppen. Betroffenheit und viel Applaus beim Publikum nach der jüngsten Uraufführung des Chemnitzer Figurentheaters im Rahmen des Theatertreffens „Unentdeckte Nachbarn“ gestern im Ostflügel des Chemnitzer Schauspielhauses.

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