Aus den Häusern 27. April 2016

Freut uns! Christoph Dittrich verlängert seinen Vertrag

Gut so! Der Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz, Dr. Christoph Dittrich, und die Stadt Chemnitz haben den Vertrag des Intendanten schon jetzt um fünf Jahre verlängert, wie OB Barbara Ludwig gestern bekanntgab - so bleibt uns Christoph Dittrich mindestens bis 2023 erhalten. Dittrich war 2013 als Intendant mit einem Fünf-Jahres-Vertrag angetreten und führt das Haus seither sehr erfolgreich.
Die frühzeitige Entscheidung ist gut für die Stadt und gut für die Theater. Jetzt kann das Theaterkonzept in Ruhe geplant und umgesetzt werden. Und künstlerisch können langfristig auch große Pläne geschmiedet werden. Wir sind gespannt auf die Spielplanpressekonferenz morgen...

Aus den Häusern 24. April 2016

Non olet.

Premiere im Rückblick: Gestern startete das Schauspiel Chemnitz mit Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ einen Publikumsrenner.-

Gab es das schon einmal? Schon vor der Premiere steht in der Freien Presse, dass das Stück auf absehbare Zeit ausverkauft sei. Für die Vorstellungen bis 3. Juni gibt’s im Internet keine Tickets. Dabei weiß noch niemand, wie es werden wird. Vorschusslorbeeren für Dürrenmatt, für die Stein, für den Regisseur Malte Kreutzfeldt, der mit Susanne Stein schon einen unvergesslichen „Richard III“ gemacht hat? Wachsende Spannung vor der Premiere von Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ am Samstag im Chemnitzer Schauspielhaus. Würde sie die Vorschusslorbeeren bestätigen? Hat sie. Das Publikum im rappelvollen Haus (darunter OB Barbara Ludwig) applaudierte kräftig.

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Aus den Häusern 23. April 2016

Preiswürdig.


Premiere im Rückblick: Zum 3. Mal wurde der Chemnitzer Theaterpreis vergeben. Am Freitag erlebte Uta Bierbaum die Uraufführung ihres Stücks „Die Zärtlichkeit der Hunde“ im Ostflügel des Schauspielhauses mit.-

Die Jury des 3. Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik hatte um die Entscheidung gerungen. Sie wählte schließlich das wohl schwierigste Stück aus den 32 Einsendungen – und verlangt damit dem Publikum einiges ab. Uta Bierbaums, der jungen Berliner Schauspielerin und Autorin, Stück „Die Zärtlichkeit der Hunde“ ist ein dunkles Drama mit bizarren Reflexen – voller Sehnsucht und Gewalt, eine Story, die nie auf ein happy ending zusteuert. Und die doch seltsam berührt. Das Publikum im voll besetzten „Ostflügel“ des Schauspielhauses zeigte sich bei der Uraufführung am Freitag tief beeindruckt.

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Aus den Häusern 16. April 2016

Mozart unterm Regenbogen


Premiere im Rückblick: Uraufführung von Reiner Feistels Ballett „Mozart-Briefe“ am Freitag im Opernhaus gefeiert.-

Kaum einer der großen Choreografen, der sich nicht an Bachs h-Moll-Messe oder Mozarts Requiem herangewagt hätte. Größte Musik, im Wortsinn wunder-bare Musik, auch noch in Bewegung zum Bild erfinden, das scheint Krönung der Kunst. Reiner Feistel, Chefchoreograf und künstlerischer Leiter des Chemnitzer Balletts, ist vom Requiem gefangen, von dessen erhabenem Glanz, aber er ist auch in Mozart verliebt, den Menschen aus Salzburg, der so himmlische Musik schrieb. Und so „irdische“ Briefe. Himmel und Erde verbinden sich an diesem Tag im Ballett wie draußen, wenige Minuten vor Beginn, der Regenbogen über der Stadt. Dieses in keiner Mythologie fehlende Symbol der Verbindung von Irdischem und Überirdischem.

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Aus den Häusern 15. April 2016

„Ich kann das Sparsystem nicht leiden“

Anmerkungen zum 8. Sinfoniekonzert (Donnerstag): Mahlers Zweite zum zweiten (und letzten?) Mal unter Beermann. -

Halbvoll, halbleer. Nichts für Mahler. Er wollte das volle Glas. „Ich kann das Sparsystem nicht leiden, das muß alles im Überfluß da sein und ohne Unterlaß quellen“, zitiert ihn das Programmheft zum 8. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie in der gut besetzten Stadthalle am Donnerstag. Mahlers Zweite, dieses Riesending von einer Sinfonie, vereint mehr als hundert Instrumentalisten und fast so viele Chorsängerinnen und -sänger zu einem voluminösen Klangkörper, der nicht nur in den Ohren, sondern auch im Bauch zu spüren ist. Das Publikum wollte nicht zurückstehen. Dezibelrekordverdächtiger Jubel für die Musiker und GMD Frank Beermann.

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