Vom Förderverein 10. April 2017

Opernfrühstück "Figaro" und Proben April/Mai im Netz

"Figaro" und "Faust", dazu das Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises und eine Uraufführung im Figurentheater: Interessante Angebote warten. Einfach oben auf "Termine" klicken

Aus den Häusern 07. April 2017

Mächtig gewaltig


8. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Brahms, Strauss und Blumen für Morgner. -

Zwei mächtig gewaltige Noten-Brocken hat sich die Robert-Schumann-Philharmonie für das 8. Sinfoniekonzert auf die Pulte gelegt: „Ein Heldenleben“ von Richard Strauss und das sinfonische 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms. Heldinnen des Abends waren zwei Frauen: Martina Filjak und Heidrun Sandmann. Der Held am Pult, Roman Brogli-Sacher, gab sich sehr jovial. Und der andere, Michael Morgner, wollte nie ein Held sein. Genauso wenig wie der Komponist übrigens.

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Rund ums Theater 03. April 2017

2018 noch größer


19. Chemnitzer Schultheaterwoche eröffnet.-

Das ist der Hammer: Zum 20. Jubiläum der ebenso erfolgreichen wie kultigen Chemnitzer Schultheaterwoche wird noch eine Schippe draufgelegt. Das Landesschultheatertreffen kommt 2018 nach Chemnitz! „Das wollen wir gebührend feiern“, versprach Generalintendant Christoph Dittrich am Sonntag bei der Eröffnung der diesjährigen Schultheaterwoche im vollbesetzten Schauspielhaus.

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Aus den Häusern 26. März 2017

Von Schnucki und Haien auf dem Kreuzzug


Premiere im Rückblick: Händels „Rinaldo“ am Samstag in Chemnitz – Frenetischer Beifall für Kobie van Rensburgs „Baroque & Roll“.-

Die Oper ist buchstäblich aus dem Häuschen. Nicht nur auf der Bühne, die nur noch halb richtige und karge  Bretterwelt ist.  Diese Aufführung vergisst keiner. Der Applaus am Schluss will nicht aufhören. Kobie van Rensburg, der südafrikanische Regisseur, hat auf seinen spektakulären „Cenerentola“-Erfolg von 2014 noch einen draufgesetzt. Sein Chemnitzer „Rinaldo“, dessen Premiere am Samstag über die Bühne pixelte, ist wahrscheinlich der hippste Händel, den es je gab. Der ließ zwar bei der Uraufführung 1711 ein Heer von Spatzen munter auf die Häupter des p.p.-Publikums kacken. Aber dass Argante einmal auf einem Teppich durchs Opernhaus fliegen oder ein Hai mit Monsterfisch-Kollegen den im Boot übers Bühnenmeer flüchtenden Helden den Atem rauben würde, hätte er sich wohl nicht träumen lassen.

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Aus den Häusern 19. März 2017

…oder kann das weg?


Premiere im Rückblick: Bejubelte Premiere von Yasmina Rezas „Kunst“ am Samstag im Chemnitzer Schauspielhaus. Und was das Unwort des Jahres 2016 und Donald Trump damit zu tun haben. -

Wie der Zufall so spielt. Geplant hat das keiner. In den Kunstsammlungen läuft gerade noch die Ausstellung „Russische Avantgarde“, in der der russische Kunstrevoluzzer Kasimir Malewitsch eine Hauptrolle spielt. Just jetzt bringt das Chemnitzer Schauspiel Yasmina Rezas Stück „Kunst“ auf die Bühne. Das weiße Bild eines fiktiven Malewitsch-Nachfolgers zeigt, wie sehr man/frau geneigt sind, sich was weiszumachen. In Chemnitz wird aus dem im Original 1,20 x 1,60 großen Leinwandstein des Anstoßes eine Bühnenfuge ganz in Weiß mit großartigen Akteuren, die den Figuren, die sich einbleichen lassen, Farbe geben. Bunt, grell, komisch. Schließlich prasselt heißer Beifall auf Philipp von Schön-Angerer, Marko Bullack und Christian Ruth nieder. Rezas „Kunst“, seit Mitte der Neunziger in der ganzen Welt gespielt, wurde auch in Chemnitz bei der Premiere am Samstag im fast vollbesetzten Schauspielhaus ein Riesenerfolg für das Team auf und hinter der Bühne.

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