Vom Förderverein 16. Februar 2018

Die März-Termine für die Fördervereinsmitglieder

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Überregional 13. Februar 2018

Sören Hornung gewinnt den Chemnitzer Theaterpreis 2018

Sören Hornung

Der 29-Jährige holt sich mit "Sieben Geister" den Preis unter 34 Einsendungen - Uraufführung und Preisverleihung am 11. Mai 2018 im Chemnitzer Schauspielhaus --

Die Entscheidung der Jury Ende 2017 fiel einstimmig: Der Gewinner der fünften Ausgabe des inzwischen renommierten "Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik" geht an den 29-Jährigen Sören Hornung für sein Stück "Sieben Geister". Das teilten die Theater Chemnitz heute mit. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Sören Hornung wir ihn am 11. Mai 2018 anlässlich der Uraufführug seines Preisträgerstücks im Ostflügel des ChemnitzerSchauspielhauses entgegennehmen.

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Rund ums Theater 13. Februar 2018

Schlauchvirtuosen

Aufgeweckte Spaßvögel: Conrad und Claudius Wecke

Spielzeit im Kraftwerk, gestern, Rosenmontag: Köstlicher Spaß mit allem, was tut und Krach macht --

Als dann noch die vier Kinder dazukamen und gemeinsam mit den beiden Profis die „1. Chemnitzer Schlauchphilharmonie“ einbliesen, gab’s kein Halten mehr. Das Publikum klatschte bei der verrücktesten Spielzeit im Kraftwerk, die es je gegeben hat, Beifall ohne Ende. Die Brüder Conrad und Claudius Wecke bescherten den Zuhörern im rappelvollen Kraftwerk am Rosenmontag Bläser-kunst und -quatsch vom Feinsten.

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Aus den Häusern 09. Februar 2018

Standing ovations für die Robert-Schumann-Philharmonie

6. Sinfoniekonzert (Donnerstag) im Rückblick: Ein Abend rund um Ravel – Warum García Calvo mit dem Komponisten Ärger bekäme -

Guillermo García Calvo, seit dieser Spielzeit Generalmusikdirektor in Chemnitz, weiß, wie man das Publikum packt. Hatte er schon mit dem „Amerikaner in Paris“ und dem „Bolero“ nach der Pause zwei todsichere Beifallsfabriken dirigiert, riss er mit der Zugabe, einem Stück aus seinem Heimatland Spanien, die vielen Menschen (deutlich mehr als sonst) in der Stadthalle geradezu von den Sitzen. Bescheiden nahm Calvo die Beifallsstürme entgegen, drehte sich zum Konzertmeister, drückte ihn herzlich. Der überraschte Hartmut Schill wusste gar nicht, wohin mit der Geige. Aber der Maestro wusste genau, warum er dem (Konzert-)Meister stellvertretend für dessen Kollegen so herzlich dankte.  Die Robert-Schumann-Philharmonie hatte nach dem einhelligen Lob bei der (auch überregionalen) Kritik für das „Rheingold“ schon wieder, und auf einem ganz anderen Feld, eine große Ernte eingefahren. Dieses Orchester ist auf der Konzertbühne genauso gut wie im Orchestergraben. García Calvo hat sein Dream-Team gefunden. Mit der Robert-Schumann-Philharmonie kann er Triumphe feiern.

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Aus den Häusern 04. Februar 2018

Mutig

Neckschnacksch, die Rheintöchter v.l.: Sophia Maeno (Floßhilde), Guibee Yang (Woglinde), Sylvia Rena Ziegler (Wellgunde), Jukka Rasilainen (Alberich) -- Foto: Kirsten Nijhof

Premiere im Rückblick: Chemnitzer Oper startet mit einem unkonventionellen „Rheingold“ in den neuen „Ring“ zum Stadtjubiläum –

Das hat das nationale und internationale Publikum in Chemnitz nicht erwartet: Die Oper überrascht gleich mit dem „Vorabend zu dem Bühnenweihfestspiel“ und kehrt alle konservativen Wagner-Bilder in den Orkus des grellhellen Ausbeuter-Nibelheims. Die goldhaarigen Rheintöchter „Wagalaweia! Wallala, weiala weia!“ schwingen nackert an Rhein-Lianen, Gold wandelt sich in Amazon-Schrott, der Ring wandert ritscheratsche mit abgeschnittenem Finger an die Hand des neuen, vorübergehenden Besitzers. Der, im Spiegel noch Herr einer Welt, die er aus seinem Kinosessel heraus längst nicht mehr versteht, hat am Ende gerade noch die Macht, das falsche „l“ in Wallhall auszuixen, dann verschwindet er hinter der Mauer (Erinnern Sie sich an Erich H.:? „…wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben“). Sein 1989 ist nicht weit. Die Götterdämmerung scheint herauf.

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