Aus den Häusern 10. Februar 2017

„Unglaublich“

6. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie (Donnerstag): Kolsimcha bringt die Stadthalle zum Kochen.-

Olivier Truan, Komponist, Pianist, Filmer, Ansager und Clown der Truppe führt das Wort „unglaublich“ ständig im Mund. Und wenn er „unglaublich“ sagt, meint er „unglaublich gut“. Der Tastenvirtuose (mit blauen Turnschuhen und in Lederjacke) spielt auch virtuos auf der Tastatur der Komplimente. Und, unglaublich, er hat meistens Recht. Das muss selbst Felix Bender (als einziger im Frack, der Herr im Ring) zugestehen. Aber eine Erklärung für das Phänomen „Kolsimcha in Chemnitz“ hat er wohl auch nicht wirklich. Zweimal sorgt die jüdische Klezmer-Band „Kolsimcha“ aus der Schweiz für eine ausverkaufte Stadthalle in Sachsen (wie schon 2014), fast 4.000 Menschen kommen bei echt be-scheidenem Schmuddelwetter zu einem Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie! Stehen auf, erklatschen rhythmisch eine Zugabe nach der anderen. Sind happy und aus dem Häuschen. Ein Phänomen. Nicht unglaublich, aber kaum erklärbar.

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Überregional 07. Februar 2017

Wow! Chemnitzer Ballett macht Schlagzeilen in Indien


Ashley Lobo, einer der weltweit bekanntesten indischen Choreografen, gestaltet ein Ballett in Chemnitz – Das ist für eine indische Zeitung mit Millionenauflage eine große Sache. Für uns auch.-

Da hat Sabrina Sadowska, von nächster Spielzeit an alleinige Chefin des Chemnitzer Balletts, einen großen Fisch geangelt.  Ashley Lobo, international gefeierter indischer Choreograf für Bühne und Film, wird in Chemnitz einen Ballettabend gestalten. Der Titel des Abends wird noch nicht verraten. Aber worin Lobo die großen Unterschiede zwischen indischen und europäischen Companien sieht, das hat er jetzt der Zeitung „The Hindu“ erzählt.  

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Überregional 06. Februar 2017

Wartburg am Bodensee. Chemnitz am Schwäbischen Meer

Großer Erfolg gestern für den Chemnitzer "Tannhäuser" in Friedrichshafen.-

Bodenseestürme kennen die Friedrichshafener. Mit Beifallsstürmen sind sie sonst sehr zurückhaltend. Gestern aber nahmen sie ihr Herz in die Hand und jubelten dem Chemnitzer "Tannhäuser" zu. Generalintendant Christoph Dittrich, am Samstag noch bei der Premiere von "Noch ist Polen nicht verloren", hatte sich exra auf den Weg gemacht und zeigte sich von der Begeisterung der Friedrichshafener ganz begeistert:

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Aus den Häusern 05. Februar 2017

Nazideppen

Premiere im Rückblick: „Noch ist Polen nicht verloren“ – die Komödie zum Thema „wenn beim Hamleten das Hitlern im Hals stecken bleibt“ am Chemnitzer Schauspielhaus.-

Nazis sind Deppen. Das ist die politische Quintessenz des Stückes von Jürgen Hofmann, das er nach dem Drehbuch von Melchior Lengyel für Lubitschs Film „To be or not to be“ (1942) für die Bühne bearbeitet hat. Der Rest ist – nö, nicht „Schweigen“ („Hamlet“, V,2), sondern eine flixflugse Komödie zum Brüllen. Zumindest in der Version von Herbert Olschok, die am Samstag im fast voll besetzten Chemnitzer Schauspielhaus umjubelte Premiere feierte.

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Aus den Häusern 29. Januar 2017

Felix B. (wie Bravo) Tannhäuser


Wieder gesehen: „Tannhäuser“ gestern Abend im Opernhaus – Bender gelingt gleich mit seiner ersten Wagner-Oper ein Coup. -

Die Finger jucken. Also sollen es ein paar Zeilen sein, obwohl zunächst nicht vorgesehen. Aber Felix Bender, der kommissarische GMD und die Robert-Schumann-Philharmonie haben es verdient: Die Wiederaufnahme des „Tannhäuser“ von 2009 gestern Abend im nicht ganz ausverkauften Opernhaus wurde dank ihnen zu einem Ereignis. Völlig zurecht heimsten Dirigent und Musiker den stärksten Beifall des Publikums (wieder von fern und nah) ein.

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